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Arbeitsplatz mit Kamera und Computer zur Optimierung von WordPress Bildern

WordPress Bilder optimieren: So verbesserst du SEO und Ladezeit deiner Website

Viele Coaches und Selbstständige investieren viel Zeit in professionelle Fotos, Branding-Shootings oder liebevoll gestaltete Canva-Grafiken.

Doch was oft übersehen wird:
Nicht optimierte Bilder gehören zu den häufigsten Gründen für langsame WordPress-Websites.

Und eine langsame Website bedeutet:

  • schlechtere Google-Rankings
  • höhere Absprungrate
  • weniger Anfragen

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine WordPress Bilder optimierst – verständlich erklärt und ohne Technik-Overload.

Warum Bilder in WordPress dein SEO beeinflussen

Google bewertet heute nicht nur deine Texte.

Entscheidend sind auch:

  • Ladegeschwindigkeit
  • Mobile Optimierung
  • Nutzererfahrung
  • Core Web Vitals

Große Bilddateien verlängern die Ladezeit deiner Website.
Und Ladezeit ist ein offizieller Rankingfaktor.

Gerade bei WordPress-Websites entstehen Probleme häufig hier:

  • Bilder direkt aus der Kamera hochgeladen
  • PNG-Dateien mit unnötig hoher Auflösung
  • keine Komprimierung
  • große Headerbilder

Das Gute:
Du kannst das alles kontrollieren.

Neben der Bildoptimierung spielt auch die Struktur deiner Website eine zentrale Rolle. Wenn du unsicher bist, wie eine klare Seitenstruktur aufgebaut sein sollte, findest du hier eine Anleitung zur optimalen Website-Struktur.

1. Dateinamen richtig vergeben (vor dem Upload)

Viele Bilder heißen beim Upload:

IMG_2847.jpg
DSC_9823.png

Für Google sind das leere Informationen.

Ein besserer Dateiname sieht so aus:

webdesign-fuer-coaches-muenchen.jpg
branding-fotoshooting-berlin-coach.jpg

Warum ist das wichtig?

Google „liest“ auch Dateinamen.
Sie sind ein zusätzliches SEO-Signal.

Regeln für gute Dateinamen:

  • Nur Kleinbuchstaben
  • Bindestriche (-) statt Unterstriche
  • keine Umlaute
  • kein Keyword-Stuffing
  • konkret statt allgemein

❌ schlecht: bild1.jpg
➖ besser: coaching-website.jpg
✅ optimal: beratung-fuer-coaches-hamburg.jpg

Denke immer aus Sicht deiner Wunschkundin:
Wonach würde sie suchen?

So optimierst du deine WordPress Bilder richtig

  • Dateiname: Klar, beschreibend und mit Bindestrichen formuliert.
  • Dateigröße: Maximal 300 KB – Blogbilder gerne unter 200 KB.
  • Pixelbreite: Passend zum Layout, meist zwischen 800–1200 Pixel.
  • Komprimierung: Vor dem Upload mit Squoosh optimiert.
  • Format: JPG oder WebP statt unnötig großer PNG-Dateien.
  • Alt-Text: Natürlich formuliert und sinnvoll beschrieben.
  • Ladezeit: Mit PageSpeed oder GTmetrix geprüft.

2. Die richtige Bildgröße für WordPress (Pixel & KB)

Ein häufiger Fehler ist das Hochladen von Bildern in voller Kameraauflösung.

Moderne Kameras erzeugen Bilder mit 4000–6000 Pixel Breite.
Deine Website braucht das nicht.

Pixel-Richtwerte

Blogbilder:
800–1200 Pixel Breite reichen in den meisten Layouts.

Headerbilder:
1800–2500 Pixel je nach Design.

72 dpi sind für Web völlig ausreichend.

Dateigröße in KB – der entscheidende Faktor

Neben der Pixelbreite ist die Dateigröße entscheidend.

Denn Google bewertet nicht, wie breit dein Bild ist –
sondern wie schnell es geladen wird.

Mein persönlicher Richtwert:

  • Bilder maximal 300 KB
  • Blogbilder gerne unter 200 KB
  • Kleine Grafiken unter 100 KB

Wichtig:
Ein Bild mit 2500 Pixel Breite kann trotzdem unter 300 KB liegen – wenn es sauber komprimiert wurde.

Deshalb zählt immer die Kombination aus:

✔️ sinnvoller Breite
✔️ sauberer Komprimierung
✔️ kleiner Dateigröße

3. Bilder vor dem Upload verkleinern

Wichtig: WordPress verkleinert Bilder zwar automatisch in verschiedene Größen – aber die Originaldatei bleibt trotzdem auf deinem Server.

Deshalb solltest du Bilder vor dem Hochladen anpassen.

Du kannst das:

  • direkt beim Export aus Canva
  • in Lightroom
  • in Photoshop
  • mit kostenlosen Online-Tools

Das spart Speicherplatz und verbessert die Performance.

4. Bilder komprimieren – manuell oder mit Plugin?

Es gibt zwei Wege, Bilder in WordPress zu optimieren:

  1. Manuell vor dem Upload
  2. Automatisch über ein Plugin

Ich persönlich arbeite manuell mit Squoosh.

Warum?
Weil ich so volle Kontrolle über Qualität und Dateigröße habe – bevor das Bild überhaupt online geht.

Gerade für Coaches und Selbstständige mit überschaubaren Bildmengen ist das völlig ausreichend.

Wann ein Plugin sinnvoll ist

Wenn du:

  • sehr viele Bilder hochlädst
  • große Galerien betreibst
  • einen Onlineshop hast
  • oder regelmäßig neue Medien einpflegst

Dann kann ein Plugin wie ShortPixel oder Imagify sinnvoll sein.

Für klassische Coaching-Websites ist das aber oft nicht zwingend nötig.

5. WebP – das moderne Bildformat

WebP-Dateien sind deutlich kleiner als JPG oder PNG.

Viele Optimierungs-Plugins können deine Bilder automatisch in WebP konvertieren.

Vorteile:

  • bessere Performance
  • schnellere mobile Ladezeiten
  • bessere PageSpeed-Werte

Für eine professionelle WordPress-Website ist WebP heute fast Standard.

6. Alt-Text in WordPress korrekt einsetzen

Der Alt-Text beschreibt dein Bild für Suchmaschinen und Screenreader.

In WordPress kannst du ihn in der Medienbibliothek oder direkt im Editor eintragen.

Beispiel:

Dateiname:
wordpress-webdesign-coach-hamburg.jpg

Alt-Text:
Modernes WordPress Webdesign für Coaches in Hamburg

Wichtig:

  • natürlich formulieren
  • nicht nur Keywords auflisten
  • das Bild wirklich beschreiben

Alt-Texte sind besonders wichtig für SEO UND Barrierefreiheit.

7. Lazy Loading aktivieren

WordPress aktiviert seit Version 5.5 automatisch Lazy Loading.

Das bedeutet:

Bilder werden erst geladen, wenn sie im sichtbaren Bereich erscheinen.

Das verbessert die Ladezeit deutlich – besonders bei langen Seiten.

Falls du ein älteres Theme nutzt, solltest du prüfen, ob Lazy Loading aktiv ist.

8. Ladezeit testen – bevor du live gehst

Nach der Optimierung solltest du deine Website testen.

Nutze:

  • Google PageSpeed Insights
  • GTmetrix

Dort siehst du:

  • welche Bilder zu groß sind
  • ob WebP genutzt wird
  • ob deine Performance gut ist

Gerade mobil ist dieser Test entscheidend.

Häufige Fehler bei der WordPress Bildoptimierung

  • Bilder direkt aus der Kamera hochladen
  • Keine Komprimierung
  • PNG verwenden, obwohl JPG reichen würde
  • Große Logos im Header
  • Zu viele Bilder in einer Galerie
  • Kein WebP
  • Keine Alt-Texte

Diese Fehler sind leicht zu beheben – und haben oft große Wirkung.

Fazit

Wenn deine Website schneller lädt:

  • bleiben Besucher länger
  • deine Inhalte wirken professioneller
  • Google bewertet dich besser

WordPress Bilder zu optimieren ist kein technischer Luxus.
Es ist ein strategischer Schritt für deine Sichtbarkeit.

Und genau das entscheidet heute über Vertrauen.


FAQ – WordPress Bilder optimieren

Wie groß sollten Bilder in WordPress sein?

Für Blogbilder reichen meist 800–1200 Pixel Breite.
Entscheidend ist jedoch die Dateigröße – idealerweise unter 300 KB.

Sollte ich Bilder vor dem Upload komprimieren?

Ja.
WordPress speichert das Originalbild.
Deshalb solltest du es vorher optimieren.

Komprimiert WordPress Bilder automatisch?

WordPress erstellt verschiedene Bildgrößen, speichert jedoch auch die Originaldatei.
Wenn du ein großes Bild hochlädst, bleibt es als große Datei auf deinem Server bestehen.

Was ist besser: JPG, PNG oder WebP?

JPG: Ideal für Fotos
PNG: Für Grafiken mit Transparenz
WebP: Moderne Variante mit kleiner Dateigröße

Beeinflussen Bilder mein Google-Ranking wirklich?

Ja.
Nicht direkt durch das Bild selbst – sondern durch die Ladezeit, die dadurch entsteht.
Langsame Seiten ranken schlechter.

Über die Autorin: Nicole Nitz

Ich bin Nicole, Webdesignerin und Gestalterin hinter Studio Nikki.
Ich schreibe über Marken, die nicht laut sein müssen, um sichtbar zu werden – und über Design, das nicht nur funktioniert, sondern sich stimmig anfühlt. Meine Texte entstehen aus Praxis, Beobachtung und dem Wunsch nach mehr Tiefe im digitalen Raum.

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