Tipps & Tricks für Selbstständige

Journal

Design – So individuell wie deine Persönlichkeit

Stelle dein Unternehmen mit einem individuellen Design dar, welches den Nutzen und deine Persönlichkeit widerspiegelt.

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz mit Laptop und Design-Entwürfen, der die Planung einer professionellen Website symbolisiert.

Website erstellen lassen oder selbst bauen? Eine ehrliche Entscheidungshilfe für 2026

Du stehst am Anfang deines Business oder planst einen Relaunch und stellst dir die alles entscheidende Frage: Soll ich meine eigene Website bauen oder ein Budget in die Hand nehmen und sie von einem Profi erstellen lassen?

Die Verlockung, es selbst zu machen, ist groß. Tools wie Wix, Squarespace oder moderne KI-Baukästen versprechen eine fertige Seite per Mausklick. Doch als Webdesignerin sehe ich oft die Kehrseite dieser Medaille: Websites, die zwar existieren, aber keine Kunden gewinnen. In diesem Beitrag erfährst du, welcher Weg für dich wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist.

Die DIY-Falle: Was kostet es wirklich, eine Website selbst zu bauen?

Wenn du als Anfänger eine eigene Website bauen möchtest, startest du meist mit dem Argument der Kostenersparnis. Ein Baukasten kostet nur wenige Euro im Monat. Doch die Rechnung hat eine Variable, die viele Gründer vergessen: Deine Zeit.

Ein professionelles Webdesign-Projekt umfasst Strategie, Nutzerführung (UX), technisches SEO, Responsive Design und rechtssichere Texte. Wer sich hier als Laie einarbeitet, verbringt oft 40 bis 80 Stunden mit der Umsetzung. Rechne kurz nach: Was ist dein aktueller Stundensatz? Wenn du 40 Stunden an deiner Website bastelst, anstatt in dieser Zeit Kundenaufträge abzuarbeiten, kostet dich deine „kostenlose“ Website bei einem fiktiven Stundensatz von 80 € bereits 3.200 €.

Zusätzlich stellt sich die Frage: Was kostet eine Website monatlich oder jährlich im Unterhalt? Während Baukästen oft starr sind, bieten professionelle Systeme wie WordPress langfristig mehr Flexibilität bei den Website-Kosten für Hosting und Lizenzen.

Professionelle Website erstellen lassen: Investment oder Luxus?

Die Frage „Was kostet es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?“ ist eine der meistgesuchten in meinen Beratungsgesprächen. Die Antwort ist: Es ist ein Investment in deinen Vertrieb.

Eine Agentur oder eine spezialisierte Webdesignerin baut dir keine digitale Visitenkarte, sondern eine „Conversion-Maschine“. Der Unterschied liegt im Detail:

  1. Verkaufspsychologie: Wo muss der Button platziert sein? Wie führen wir den Nutzer zum Kauf?
  2. Technik & SEO: Eine Seite, die bei Google nicht gefunden wird, ist unsichtbar. Profis optimieren die Ladezeit und die Struktur so, dass du bei relevanten Suchbegriffen auch wirklich auftauchst.
  3. Branding: Ein Standard-Template von der Stange wird dich nie als Premium-Anbieter positionieren.

Homepage-Baukasten vs. Agentur: Der direkte Vergleich

Lass uns ehrlich sein: Ein Homepage-Baukasten hat seine Berechtigung. Wenn du gerade erst startest und noch gar kein Budget hast, ist eine einfache Seite besser als keine. Aber sobald du wachsen willst, stößt du an Grenzen.

Der größte Nachteil von Baukästen ist oft die mangelnde Individualität und die technische Abhängigkeit. Möchtest du später Funktionen hinzufügen oder zu einem anderen Anbieter umziehen, fängst du oft wieder bei null an. Wenn du hingegen eine professionelle Website erstellen lässt, gehört das System dir. Du bist flexibel und kannst die Seite mit deinem Business skalieren.

Die Rolle der KI im Jahr 2026

Ein neuer Trend ist das Thema „professionelle Website erstellen mit KI“. Es gibt mittlerweile Tools, die in Sekunden Layouts generieren. Das klingt verlockend, oder? Aber Vorsicht: Die KI kann kein echtes Branding. Sie kennt deine Zielgruppe nicht persönlich und kann keine strategische Empathie aufbauen. Ich nutze KI in meiner Arbeit als Designerin, um Prozesse zu beschleunigen – aber die Strategie und das „menschliche Auge“ bleiben der entscheidende Faktor für den Erfolg.

3 Anzeichen, dass du deine Website NICHT selbst bauen solltest

  1. Deine Zeit ist kostbarer als dein Geld: Wenn du bereits Kundenanfragen hast, solltest du deine Energie dort investieren und das Webdesign einem Profi überlassen.
  2. Dein Markt ist umkämpft: In Branchen mit hohem Wettbewerb gewinnt nur die Seite, die technisch und optisch auf Champions-League-Niveau spielt.
  3. Du hast komplexe Anforderungen: Sobald Buchungstools, Schnittstellen zu CRM-Systemen oder umfangreiche Shops ins Spiel kommen, stoßen Laien-Lösungen an ihre Grenzen.

Fazit: Die ehrliche Entscheidungshilfe

Die Entscheidung zwischen Website erstellen lassen oder selbst bauen hängt von deiner aktuellen Phase ab.

  • Baukasten: Gut für das erste Jahr zum Ausprobieren, wenn das Budget fast Null ist.
  • Profi-Webdesign: Ein Muss für alle, die ein ernsthaftes Business führen und ihre Website als aktiven Mitarbeiter im Vertrieb sehen wollen.

Denk daran: Deine Website ist oft der erste Berührungspunkt, den ein potenzieller Kunde mit dir hat. Und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Ich hoffe, dieser Vergleich zum Thema Website erstellen lassen oder selbst bauen hat dir bei deiner Entscheidung geholfen.

Eine Website ist kein Projekt, das man ‚erledigt‘, sondern ein Fundament, das wachsen muss. Wenn du wissen möchtest, wie wir deine Vision ohne Baukasten-Kompromisse umsetzen können, lass uns unverbindlich sprechen.

Website erstellen lassen oder selbst bauen?

Warum sollte ich eine Agentur beauftragen, wenn es kostenlose Homepage-Baukästen gibt?

Baukästen liefern das Werkzeug, aber kein Konzept. Eine Webdesignerin liefert Strategie, Verkaufspsychologie und technisches Know-how. Während Baukästen oft starr sind und bei der Ladezeit schwächeln, ist eine Profi-Seite auf maximale Performance und Conversion (Anfragen) optimiert.

Wie lange dauert die professionelle Erstellung einer Firmenwebsite im Durchschnitt?

Ein Standardprojekt dauert in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Darin enthalten sind Konzeption, Design-Entwürfe, technische Umsetzung und Korrekturschleifen. Im Vergleich zum DIY-Weg sparst du diese Zeit komplett für dein Kerngeschäft.

Ist meine Website nach der Erstellung mein Eigentum oder bin ich an einen Anbieter gebunden?

Bei meiner Arbeit ist das klar geregelt: Die Website gehört dir. Ich setze auf Open-Source-Systeme wie WordPress oder flexible Plattformen, bei denen du vollen Zugriff auf alle Daten hast. Du bist nicht an monatliche System-Abos gebunden, die deine Seite „abschalten“, wenn du kündigst.

Kann ich meine Website später selbst bearbeiten, auch wenn sie vom Profi gebaut wurde?

Absolut. Ich übergebe die Seite so, dass du Texte, Bilder oder Blogbeiträge ohne Programmierkenntnisse selbst anpassen kannst. Für komplexe technische Updates oder Erweiterungen stehe ich dir natürlich weiterhin zur Seite, aber das Tagesgeschäft liegt in deiner Hand.

Brauche ich 2026 überhaupt noch eine Website oder reicht Social Media aus?

Social Media ist geliehener Grund – du unterliegst dem Algorithmus und den Regeln der Plattformen. Deine Website ist dein digitales Eigentum. Sie ist die Basis, auf der alle Marketingkanäle zusammenlaufen und wo du die volle Kontrolle über die Kundenreise hast.

Wie sieht der Ablauf aus, wenn ich eine Website erstellen lasse?

Der Prozess ist klar strukturiert: Wir starten mit einem Analysegespräch über deine Ziele und Zielgruppe. Darauf aufbauend erstelle ich ein Konzept und die ersten Design-Entwürfe. Sobald das Design steht, folgt die technische Umsetzung. Vor dem Live-Gang testen wir alles auf Herz und Nieren (vor allem die mobile Ansicht), damit deine neue Seite vom ersten Tag an perfekt performt.

Lohnt sich der Zeitaufwand, eine Website selbst zu bauen?

Das ist die Kernfrage. Ein Baukasten sieht anfangs schnell aus, aber die Tücke liegt im Detail: Struktur, DSGVO-Konformität und das Feinschliff-Design fressen oft Wochen an Arbeitszeit. Wenn du diesen Zeitwert gegen deinen normalen Stundensatz rechnest, ist „selbst bauen“ oft teurer als eine professionelle Erstellung.

Über die Autorin: Nicole Nitz

Ich bin Nicole, Webdesignerin und Gestalterin hinter Studio Nikki.
Ich schreibe über Marken, die nicht laut sein müssen, um sichtbar zu werden – und über Design, das nicht nur funktioniert, sondern sich stimmig anfühlt. Meine Texte entstehen aus Praxis, Beobachtung und dem Wunsch nach mehr Tiefe im digitalen Raum.

→ Mehr über meine Arbeit bei Studio Nikki

Kostenloses Workbook

Ein nächster Schritt, wenn du dein Marken-Gefühl vertiefen möchtest

Ein erfolgreicher Blog im Jahr 2026 funktioniert nur, wenn Leser spüren, wer du wirklich bist.

  • Wie transportiert man Persönlichkeit in Pixel und Worte?
  • Wie fühlt sich deine Marke wirklich an?
  • Und wie wird daraus ein stimmiges Design?

Trage dich hier ein und erhalte das Workbook direkt in dein Postfach:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Artikel

Bereit für deinen neuen Auftritt?

Lass uns in einem Kennenlern-Call
deine Möglichkeiten besprechen