Viele Gründerinnen starten mit einer klaren Vision. Sie wissen, wofür sie stehen, welche Menschen sie als Coach oder Beraterin begleiten möchten und welche Themen ihnen wirklich am Herzen liegen. Doch sobald der Entschluss steht, endlich online sichtbar zu werden, tauchen Begriffe auf, die rein gar nichts mit der eigentlichen Expertise zu tun haben: Hosting, Domain und WordPress.
Spätestens an diesem Punkt entsteht oft eine tiefe Unsicherheit. Nicht, weil diese Themen unlösbar kompliziert sind, sondern weil sie sich wie eine unüberwindbare Technik-Wand anfühlen. Du fragst dich vielleicht: „Was ist Hosting eigentlich genau? Brauche ich das wirklich? Und was kostet mich dieser technische Teil überhaupt?“
In diesem Artikel erkläre ich dir die Website-Technik für Anfänger ganz ohne Fachchinesisch. Wir schauen uns an, wie die Bausteine zusammenhängen, damit du dich wieder sicher fühlst und dich auf das konzentrieren kannst, was du liebst: Deine Arbeit mit Menschen.
Warum eine eigene Website dein wichtigstes Fundament ist
Bevor wir in die Technik eintauchen, lass uns kurz klären, warum du dir diesen „Hausbau“ überhaupt gönnst. Als Webdesignerin sehe ich oft, dass Frauen versuchen, ihr Business nur auf Social Media aufzubauen. Doch eine eigene Website bietet dir Vorteile, die kein Instagram-Profil ersetzen kann:
- Unabhängigkeit: Deine Website gehört dir. Du bestimmst die Regeln, nicht ein Algorithmus.
- Vertrauen durch Professionalität: Für Klientinnen wie „Gabriele“ ist eine seriöse Internetpräsenz der Beweis, dass du dein Business ernst meinst. Es ist dein digitaler Praxisraum.
- Nachhaltigkeit durch einen Blog: Ein eigener Blog ist Gold wert. Während Social-Media-Posts nach 24 Stunden verschwinden, arbeiten Blogartikel über Jahre hinweg für dich. Sie ziehen über Google genau die Menschen an, die nach deiner Hilfe suchen.
Was ist Hosting einfach erklärt?
Wenn man es ganz einfach ausdrückt, ist Hosting der Speicherplatz deiner Website im Internet. Um den Unterschied zwischen Domain und Hosting zu verstehen, hilft ein Bild, das ich oft nutze:
Stell dir deine Website wie ein Haus vor. Dieses Haus braucht ein Grundstück, auf dem es steht. Genau dieses Grundstück ist das Hosting. Dort werden alle Dateien deiner Website gespeichert – deine wertvollen Texte, die Bilder deiner Praxis und deine Datenbanken. Ohne Hosting kann deine Website nicht „wohnen“; sie hätte keinen Ort, an dem sie für deine Klientinnen rund um die Uhr erreichbar ist.
Ein Hosting Provider ist das Unternehmen, das dir dieses „Grundstück“ vermietet. Er kümmert sich im Hintergrund um die Server, die Datensicherheit und die technische Wartung.
Die Domain: Deine digitale Postadresse
Die Domain ist deine Internetadresse, zum Beispiel: www.deine-domain.de. Sie sorgt dafür, dass Menschen dein „Haus“ in der riesigen Stadt des Internets finden können.
Wichtig ist: Eine Domain allein reicht nicht aus. Sie ist nur das Schild an der Straße. Erst in Verbindung mit dem Hosting entsteht ein funktionsfähiger Online-Auftritt. Kurz zusammengefasst für deine Planung:
- Die Domain ist deine Adresse.
- Das Hosting ist dein Speicherplatz.
- Die Website ist dein sichtbares Haus.
Warum WordPress für Coaches und Berater die beste Wahl ist
Wenn das Grundstück bereit ist, müssen wir das Haus bauen. Hier kommt WordPress ins Spiel. Es ist ein sogenanntes Content-Management-System (CMS). Das klingt kompliziert, bedeutet aber nur: Es ist ein Werkzeug, mit dem du Inhalte erstellen und verändern kannst, ohne programmieren zu müssen.
Gerade für selbstständige Frauen im Coaching-Bereich ist WordPress ideal. Es ist flexibel und wächst mit deinem Business. Wenn du heute mit einer einfachen Seite startest und in zwei Jahren einen Blog oder einen Newsletter hinzufügen möchtest, ist WordPress bereit dafür. In meiner Arbeit als Webdesignerin nutze ich WordPress, um Designs zu erstellen, die nicht nur professionell aussehen, sondern auch die Persönlichkeit meiner Kundinnen widerspiegeln.
Welche Kosten entstehen für Existenzgründer?
Ein Thema, das oft Kopfzerbrechen bereitet, sind die Hosting und Domain Kosten. WordPress selbst ist kostenlos, aber für die Infrastruktur fallen laufende Gebühren an.
- Domain: Wird meist jährlich bezahlt (oft zwischen 10 € und 20 €).
- Hosting: Wird monatlich oder jährlich abgerechnet (ca. 5 € bis 15 € für ein solides Starter-Paket).
Wichtig ist hier nicht der billigste Preis, sondern die Stabilität. Deine Website ist der erste Eindruck, den potenzielle Klientinnen von dir bekommen. Wenn die Seite langsam lädt, leidet das Vertrauen – und gerade im Coaching ist Vertrauen deine wichtigste Währung.
Musst du die Technik selbst beherrschen?
Die klare Antwort lautet: Nein. Viele meiner Kundinnen besitzen eine hohe fachliche Kompetenz und brennen für ihr Thema, fühlen sich aber bei der Website-Technik für Anfänger völlig überfordert. Das ist vollkommen okay.
Du musst nicht selbst lernen, wie man einen Server konfiguriert oder Datenbanken verknüpft. Als deine Begleiterin im Webdesign übernehme ich diese Schritte für dich. Ich sorge dafür, dass Hosting, Domain und WordPress sauber aufgesetzt sind, damit du ein „schlüsselfertiges“ digitales Zuhause beziehen kannst.
Fazit: Dein stabiles Fundament
Hosting ist kein bloßes Nebenthema – es ist die Basis deiner Sichtbarkeit. Ein sicheres Hosting und eine gut strukturierte Website sorgen dafür, dass deine Botschaft bei den richtigen Menschen ankommt. Wenn du verstehst, welche Bausteine deine Website tragen, verliert die Technik ihren Schrecken.
Ein eigener Blog und eine professionelle Website sind eine Investition in deine Freiheit und deine Wirkung. Du musst keine Technik-Expertin sein, um zu starten. Du brauchst lediglich eine Struktur, die dich trägt, statt dich zu blockieren.
Häufige Fragen zu Hosting & Website-Start (FAQ)
Brauche ich als Coach wirklich eine eigene Website oder reicht Social Media?
Social Media ist wunderbar für den ersten Kontakt, aber eine eigene Website ist dein „digitales Eigentum“. Hier bestimmst du die Regeln, ohne vom Algorithmus abhängig zu sein. Zudem suchen viele Klientinnen bei Google gezielt nach Lösungen – mit einem eigenen Blog wirst du dort als Expertin sichtbar und baust langfristig Vertrauen auf.
Was kostet ein Hosting-Starter-Paket für meine Gründung?
Für den Start in die Selbstständigkeit musst du kein Vermögen ausgeben. Ein solides Hosting inklusive deiner Wunsch-Domain kostet in der Regel zwischen 5 € und 15 € im Monat. Wichtiger als der günstigste Preis ist, dass ein SSL-Zertifikat (für die Sicherheit) und ein guter Support enthalten sind.
Kann ich WordPress auch nutzen, wenn ich technisch gar nicht versiert bin?
Ja, absolut! WordPress ist so aufgebaut, dass du nach der technischen Einrichtung (die ich gerne für dich übernehme) Texte und Bilder ganz einfach selbst pflegen kannst. Es ist wie ein Textverarbeitungsprogramm – wenn du eine E-Mail schreiben kannst, kannst du auch WordPress bedienen.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Domain und Hosting?
Kurz gesagt: Die Domain ist dein Name (dein Türschild), unter dem man dich findet. Das Hosting ist der Platz (dein Grundstück), auf dem deine Website-Daten gespeichert sind. Beides zusammen bildet das Fundament für deinen Online-Auftritt.




